Einsatzbericht

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Bobby Menzel

Datum des Einsatzes:

5 August, 2023

Einsatzzeit:

03:00

Uhr

bis

03:00

Uhr

Einsatzort

L149 / Betonstraße

Alarmstichwort:

H051 VU eingeklemmte Person

alarmierte Ortsfeuerwehren und andere Einheiten:

Rade, Drohneneinsatz

Einsatzzeit:

03:00

Uhr

bis

03:00

Uhr

Datum des Einsatzes:

5 August, 2023

Einsatzort

L149 / Betonstraße

Alarmstichwort:

H051 VU eingeklemmte Person

eingesetzte Kräfte:

22

alarmierte Ortsfeuerwehren und andere Einheiten:

Rade, Drohneneinsatz

Frontalzusammenstoß

Frontalzusammenstoß

Angehörige behindern Einsatz

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagabend in Eggestedt. Auf der Kreuzung L149 Ecke Betonstraße kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Dabei wurden vier Personen verletzt. Entgegen der Alarmierung waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits alle verletzten Personen aus den Fahrzeugen befreit und wurden vom Rettungsdienst betreut. Es musste also keine Person aus einem Pkw mittels technischem Gerät befreit werden.

Neben vier Rettungswagen war auch ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Eine Einsatzkraft der Feuerwehr, welche hauptberuflich Notarzt ist, unterstützte lange Zeit die Kräfte des Rettungsdienstes. Zu den zwei Rettungswagen aus dem Landkreis Osterholz waren außerdem zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes Bremen im Einsatz.

Die Feuerwehr konnte sich somit auf die Absicherung der Einsatzstelle konzentrieren. Anschließend wurde diese von allen Seiten ausgeleuchtet. Die Batterien beider Fahrzeuge wurden abgeklemmt. Da es sich bei einem Fahrzeug um ein E-Auto handelte, wurde zusätzlich das Hochvoltsystem im Motorraum deaktiviert. Dafür mussten sich die Einsatzkräfte die passende Rettungskarte vom Hersteller im Internet besorgen.

Unbeteiligt, aber mitten in der Einsatzstelle, befand sich dann noch ein weiteres Fahrzeug, welches massiv Betriebsstoffe verloren hatte. Dort musste die Feuerwehr einen größeren Umweltschaden verhindern. Ein Kanaldeckel wurde dafür abgedichtet, um ein weiteres Einlaufen von Betriebsstoffen zu verhindern.

Eine Tatsache beunruhigt die Kräfte der Hilfsorganisationen zunehmend. Vermehrt kam es in der Vergangenheit vor, dass Angehörige zu den Einsatzstellen eilen, zum Teil mit mehreren Pkw. Und das auf die Landstraße oder sogar auf die Autobahn. Neben der Tatsache, dass Angehörige vor Ort keine Hilfe leisten können, behindern sie oft leider die Arbeiten der Rettungskräfte und können selbst, beim Anblick der verunfallten Fahrzeuge, in Schockzustände verfallen. Somit haben die Helfer vor Ort dann noch mehr zu tun und müssen zusätzliche Personen betreuen.

Wir bitten daher ausdrücklich darum, nicht einfach zur Einsatzstelle zu kommen. Sondern ausschließlich und nur dann, wenn dies vorher mit der Feuerwehr oder Polizei abgesprochen wurde.

     

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